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Löwenzahn

Löwenzahn

وحدة SKU: 113

Blüte: April – Mai (Hauptblüte), oft eine schwächere Nachblüte im Spätsommer/Herbst (September)
Aussaat im Freien: März – September (keimt bereits ab ca. 5 °C)
Vorkultur: Nicht notwendig (Direktsaat empfohlen aufgrund der Pfahlwurzel)
Aussaattiefe: Lichtkeimer! Samen nur leicht andrücken oder maximal ca. 0,1 – 0,3 cm hauchdünn mit Erde bedecken.
Standort: Bevorzugt einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz. Er ist extrem anspruchslos und wächst auf fast jedem durchlässigen, mäßig feuchten und besonders gern auf nährstoffreichen Lehmböden.
Pflanzabstand: 15 × 25 cm (falls gezielt im Beet angebaut)
Verwendung: Ideal für Wildkräuterbeete, naturnahe Wiesen, den Anbau im Topf auf dem Balkon sowie als frisches Futter für Haustiere (z. B. Kaninchen, Landschildkröten). 

 

Besonderheiten:

  • Lebensdauer: Eine ausdauernde, absolut winterharte, mehrjährige Krautpflanze, die sich durch ihre fliegenden Schirmchen-Samen extrem schnell selbst aussät.
  • Wuchs: Bildet eine dichte, bodenständige Rosette und eine fleischige, bis zu 1 Meter tiefe Pfahlwurzel. Die hohlen Blütenstängel erreichen eine Höhe von ca. 10–40 cm und führen weißen, klebrigen Milchsaft. 

 

Essbarkeit & Nutzen:

  • Essbare Dekoration & Küche: Die gesamte Pflanze ist essbar. Die jungen Blätter schmecken im Frühjahr angenehm herbe, leicht bitter (ähnlich wie Chicorée). Die gelben Blütenblätter sind mild-süßlich und verzieren Salate, Quarkspeisen oder werden zu veganem „Löwenzahnhonig“ (Sirup) eingekocht. Die geröstete Wurzel kann als koffeinfreier Kaffee-Ersatz genutzt werden.
  • Insektenweide: Eine der wichtigsten, eiweißreichsten ersten Massentrachten im Frühling. Die leuchtend gelben Körbchenblüten bieten reichlich Pollen und Nektar für unzählige Wildbienen, Honigbienen, Schwebfliegen und frühe Falter. 
  • Gute Nachbarn: Im Nutzgarten zieht er durch seine tiefen Wurzeln Nährstoffe aus tiefen Erdschichten nach oben und lockert schweren Boden. Seine Wurzeln scheiden im Boden Ethylen aus, was das Wachstum und die Fruchtreife von benachbarten Pflanzen (wie z. B. Obstbäumen oder Tomaten) positiv beeinflussen kann. 
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Mit dem Projekt „Essbares Quartier“ organisiert die Kulturinsel Stuttgart einen partizipativen Planungs‐ und Umsetzungsprozess für die erste „essbare Straße“ in Stuttgart, an der seitlich rechts und links Obst und Gemüse zum freien Verzehr gepflanzt wird. Daneben installiert sie verschattete Erholungsorte, eine kostenlose Samenbank für die Nachbarschaft und veranstaltet Workshops und Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung fürs Gärtnern und Stadtklima.

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